Kenia-Projekt: Gemeinsam für Bildung

Schauen Sie sich auf unserer Website um und erfahren Sie, wer wir sind und was wir tun. 

News

  • Nach wie vor finden Sie hier einen Bericht von unserem letzten (inzwischen bereits dem 15.) Afrika-Abend, der allerdings bereits im vergangenen Mai  in "Kunst & Bühne" stattgefunden hat. Der Termin für den nächsten Afrika-Abend steht auch schon fest: Er soll am 22. November 2024 wieder in "Kunst & Bühne" stattfinden, nähere Informationen folgen rechtzeitig.
  • Und auch der Bericht von unserer Teilnahme am 38. Dt. Ev. Kirchentag ist nach wie vor enthalten.
  • Neu ist ein Bericht von unserer Reise nach Kenia, die im Januar/Februar 2024 stattgefunden hat.

Mai 2023:

15. Afrika-Abend

 Am 12. Mai hat der inzwischen bereits 15. Afrika-Abend unseres „Kenia-Projekts“ stattgefunden, und erneut war „Kunst & Bühne“ bis auf den letzten Platz (es mussten sogar noch weitere Stühle geholt werden) besetzt. Die Musik von Christian Bakotessa und Richard Makuntima, der für Papy Lunguangu eingesprungen war, weil dieser wegen eines Trauerfalls leider kurzfristig zurück in den Kongo fliegen musste, begeisterte wieder die Zuhörer und animierte sie wiederholt zum Mitsingen oder auch Tanzen. 

Außerdem haben wir mit Hilfe von drei Videofilmen unsere Eindrücke anschaulich wiedergeben können, die wir zusammen mit den acht Mitreisenden während unseres letzten Kenia-Aufenthalts im Februar/März dieses Jahres gesammelt haben. 
 

  Und natürlich gab es auch wieder einen großen Basar und eine Tombola, wobei uns drei Schülerinnen und ihre Lehrerin sowie ein ehemaliger Schüler der OBS Celle 1 tatkräftig unterstützt haben. 

Juni 2023:

Wir waren mit einem eigenen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten des

38. Dt. Ev. Kirchentages

in Nürnberg vertreten

Und es waren äußerst erfolgreiche Tage für unser Projekt, wofür nicht zuletzt die mit angereisten 46 Schülerinnen und Schüler der beiden Celler Schulen, des Hermann-Billung-Gymnasiums und der OBS Celle An der Welfenallee, verantwortlich waren, die die zahlreichen BesucherInnen immer wieder ansprachen und sehr kompetent über unser Projekt aufklärten. Und das Interesse derjenigen, die anschließend noch mehr über unser Engagement in Kenia hören wollten, war ungeheuer groß. Unser Fazit: Auch dieser Kirchentag war für unser Projekt eindeutig ein Erfolg. 

So sah unser Stand aus, nachdem er aufgebaut war

Und das waren die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften, die die BesucherInnen über unser Projekt informiert haben

So groß war bisweilen  der Andrang vor unserem Stand 

Und

vom 16. Januar bis zum 10. Februar waren wir wieder in Kenia und haben uns gleich am 20. Januar  mit den von uns nach wie vor unterstützten KenianerInnen getroffen: Über 30 Kenianerinnen und Kenianer, zum Teil schon mit ihren Kindern, sind zu uns ins Hotel gekommen. Und anschließend sind wir noch zu Juma und seiner Familie nach Hause gefahren: mit einem Tuktuk, versteht sich.

Nach dem Hoteltreffen fuhren mir mit Tuktuks zu Juma nach Hause:


Und natürlich haben wir auch die beiden Schulen besucht, die zwei Kenianerinnen, denen wir eine abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung ermöglichst hatten, gegründet haben.  

Von der ersten Schule, die Faith "Antje and Martin Academy" genannt hat, haben wir hier schon ausführlicher berichtet. Neu ist, dass in dieser Schule nun auch drei Lehrkräfte angestellt sind, die ebenfalls von unserem Projekt einmal unterstützt wurden, und diese drei Lehrkräfte, Hussein, Bidala und Maua, unterrichten gerade:

Weitere Fotos aus der Schule von Faith:

Und dann SIND WIR IN DER ZWEITEN sCHULE GEWESEN:

Diese hat Peris nördlich von Mombasa in unmittelbarer Nähe eines Slums gegründet. Die Kinder, die jetzt ihre Schule besuchen, hatten vorher gar keine besucht, obwohl in Kenia seit 2003 offiziell für die Klassen 1 - 8 Schulpflicht  besteht. Und natürlich können oft die Eltern das Schulgeld gar nicht bezahlen. Aber Peris, die zusammen mit ihrem Mann und mit ihren beiden Kindern in dieser Schule wohnt,  wird von ihrem Mann intensiv unterstützt.

Lernen Sie uns kennen

Unser Projekt

Seit 2003 unterstützt unser Projekt Jugendliche in Ukunda in Kenia, deren Eltern das Schulgeld für die Secondary-School nicht bezahlen können, um ihnen eine abgeschlossene Berufsausbildung zu ermöglichen.

Wir,

das sind SchülerInnen und Lehrkräfte von zwei Celler Schulen sowie zahlreiche private SponsorInnen vor allem (aber nicht nur) aus Celle, die den Jugendlichen in Kenia eine Berufs- und damit auch eine Lebensperspektive ermöglichen wollen.

Wie wir helfen

Seit vielen Jahren gibt es an den beiden Celler Schulen, dem Hermann-Billung-Gymnasium und der OBS An der Welfenallee (früher RS Auf der Heese), Arbeitsgemeinschaften, die sich für die kenianischen Jugendlichen engagieren, um 

  • Schulgebühren bezahlen zu können,
  • Pulte zu finanzieren, damit die Jugendlichen in ihren Klassen nicht mehr auf der Erde sitzen müssen,
  • Schulbücher zu finanzieren,
  • Collegegebühren (Berufsausbildung nach der Secondary-School) und ggf. Studiengebühren bezahlen zu können
  • u.a.m.

Kenia-Projekt

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, warum wir uns für kenianische Jugendliche engagieren, wie dieses Projekt entstanden ist, welche einzelnen Aktivitäten wir entwickeln, um den von uns unterstützten kenianischen Jugendlichen eine abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen, und was wir bislang erreicht haben.



ein weltweites Projekt: 


 

              


doch Kenia ist nicht dabei,

denn dort hat Präsident Mwai Kibaki nach seiner Wahl 2002 sofort die allgemeine Schulpflicht für die Primary-School Klasse 1 – 8 eingeführt. Etwa 70 % der Kinder besuchen jetzt in Kenia diese Schulen. Das hat zu einem Lehrer–Schüler Verhältnis von ca: 1:100 geführt. Schulen, die gebaut waren für 350 Schüler, haben nun 1425 Schüler und mehr. Sechs Kinder teilen sich ein Buch. Es fehlt an Schulbänken, Schulbüchern, Klassenräumen und Lehrern.

Die Celler Realschule Auf der Heese kümmert sich seit 1998 um Schulkinder in Kenia; zunächst bis 2003 um Straßenkinder in Nairobi, dann um Schulkinder in Ukunda, südlich von Mombasa. Seit 2007 existiert ein solches Kenia - Projekt auch am Celler Hermann-Billung-Gymnasium. Und seit 2017 gibt es auch an der Celler GS Bruchhagen eine Afrika-AG. 

 - Hilfe, die ankommt! - 

 

Neben Schulbüchern und Schulbänken gilt es vor allem, begabten Schüler/innen, deren Eltern dazu nicht in der Lage sind, das Schulgeld für die Secondary – School und anschließend für das College bzw. für die Universität zu bezahlen. Denn in Kenia können Jugendliche einen Beruf nur erlernen, wenn sie nach einem 12-jährigen Schulbesuch (8 Jahre Primary-School und 4 Jahre Secondary-School) auch noch ein 3 bis 4 Jahre dauerndes College besucht haben; es gibt also keine Ausbildung in Betrieben, wie das bei uns in Deutschland der Fall ist. 

Unsere Hilfe wird auch in Zukunft notwendig sein, 

denn wir (wollen und) können die Jugendlichen, denen wir einen Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung versprochen haben, nicht plötzlich sich selbst überlassen, ohne dass sie wenigstens die Möglichkeit haben, ihr Leben selbst gestalten zu können.

Gerade in der augenblicklichen Situation, wo immer mehr Menschen, die für sich in ihren Heimatländern keine Zukunft sehen, zu uns nach Europa kommen, finden wir es notwendig, dass wir Jugendlichen zu Hause, in ihren eigenen Ländern, die Möglichkeit einer abgeschlossenen Schul- und Berufsausbildung ermöglichen, um ihnen so die Chance auf einen Arbeitsplatz und damit eine Perspektive in ihren Heimatländern zu ermöglichen 

Kenia-Projekt – Gemeinsam für Bildung

So fing es an: 

Als Martin Knipper und Antje Genzel 2003 in Kenia Urlaub machten, wurden sie auf dem Weg zu einer Primary-School, die sie mit einer Gruppe aus ihrem Hotel besuchen wollten,  von zwei kenianischen Jugendlichen angesprochen, die nach der Primary-School nun auch die Secondary-School besuchen wollten, allerdings konnten deren Eltern das Schulgeld, das für diese vier Jahre gezahlt werden musste, nicht bezahlen. Nach einigem Überlegen erklärten sich Frau Genzel und Herr Knipper schließlich bereit, den beiden Jungen den weiteren Schulbesuch zu finanzieren. 


 



Doch es blieb nicht nur bei dieser zunächst rein privaten Initiative von Frau Genzel und Herrn Knipper. Da beide damals an zwei unterschiedlichen Celler Schulen unterrichteten und SchülerInnen in ihren Schulen dafür begeistern konnten, sich für kenianische Jugendliche zu engagieren, deren Eltern zu arm waren, um das Schulgeld für die Secandary-School zu bezahlen, gelang es, immer mehr Jugendliche zu unterstützen und ihnen den Besuch der Secondary-School und eines Colleges zu ermöglichen, so dass diese ihre Schul- und danach auch ihre Berufsausbildung abschließen konnten.

Wie wir helfen:

Inzwischen gibt es in den beiden Schulen seit vielen Jahren eine Afrika-AG, in der Schülerinnen und Schüler für die Jugendlichen in Kenia basteln, Afrika-Abende vorbereiten, an denen u.a. die AG-Teilnehmerinnen und AG-Teilnehmer kleine Theaterstücke vorführen, außerdem nehmen Schülerinnen und Schüler beider Schulen seit 2007 regelmäßig an Kirchentagen teil, um dort ihr Kenia-Projekt den Kirchentagsbesuchern vorzustellen. 

Wie unser Projekt 

finanziert wird

 

Neben privaten Spenden haben vor allem folgende Aktionen dazu beigetragen, dass wir inzwischen 36 kenianische Jugendliche unterstützen konnten bzw. auch weiterhin unterstützen können: 

 

·         In zwei Afrika-Arbeitsgemeinschaften an der Celler RS Auf der Heese (seit 2003) und am Celler Hermann-Billung-Gymnasium (seit 2007) basteln (malen, töpfern, nähen, häkeln, sägen Puzzles aus, u.v.a.m.) SchülerInnen 


für Basare: 

 

·         Seit 2007 nimmt unser Projekt mit zahlreichen SchülerInnen und einzelnen Lehrkräften beider Celler Schulen und mit einem eigenen Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ an allen Dt. Ev. Kirchentagen teil. 

 

·         Seit 2008 veranstalteten wir in der Regel jährlich an einer der beiden Celler Schulen einen Afrika-Abend, an dem AG-Mitglieder kleinere Szenen aufführten und an dem es immer einen großen Afrika-Basar gab.  
Wegen der Corona-Pandemie konnten 2020 in Schulen keine öffentlichen Veranstaltungen mehr stattfinden , trotzdem fanden auch weiterhin Afrika-Abende unseres Projekts statt, nun allerdings in anderen Räumlichkeiten, nämlich in "Kunst & Bühne".

·         Wie bereits erwähnt, fielen auch während der Corona-Pandemie die Afrika-Abende unseres Projekts nicht aus: Ersatzweise wählten wir die Celler Kleinkunstbühne „Kunst & Bühne“, die auf diese Weise bereits mehrere  Veranstaltungen mit den kongolesischen Musikern Christian Bakotessa und Papy Lunguango erlebte.

Ohne 

Mr. Pofu,

den (inzwischen allerdings pensionierten) Schulleiter einer Primary-School in Kenia, wäre unser Projekt nicht möglich, denn wir brauchen unbedingt einen Ansprechpartner für alle Probleme , die irgendwann auftreten. So unterstützt unser Projekt auch die Primary-School, deren Schulleiter, Omar Pofu ist. Dieser ist inzwischen ein guter Freund geworden.

Schließlich konnten auch immer mehr SponsorInnen gewonnen werden, die unser Projekt mit regelmäßigen oder auch einmaligen Zahlungen unterstützen.